Dorfgemeinschaft Hespenbusch-Pallast
Mitten im Naturpark Wildeshauser Geest

Ursprung der Namen Hespenbusch und Pallast
Rubrik statische Inhalte

Wie kamen die Dörfer Hespenbusch und Pallast zu ihren Namen?

Über die Namensgebung der Dörfer habe ich folgendes von den älteren Bewohnern gehört, die sich mit der Geschichte – vor allem auch mit der mündlich überlieferten – gut auskennen.

Hespenbusch

Hespe ist ein Familienname. So hieß auch ein Bauer in Großenkneten. Er hatte eine Feldscheune ungefähr gegenüber der Hünengräber, in der Nähe der heutigen Dorfstraße „Am Gräberfeld“. In der Nähe der Scheune auf dem Feld stand ein Busch. Der Fleck, wo die Scheune und der Busch standen wurden öfter beschreiben als „beim Hespen-Busch“. Die Scheune ist vor einigen Jahren leider abgebrannt.

Pallast

In den Oldenburgischen Sagen ist eine Geschichte vom Riesen, König Och, zu finden. Der hatte sein Sommerhaus bei Heinefelde, weshalb der Ort dort heute Pallast heißt.
Der Sage zufolge haben auch andere Dörfer in der Nähe ihre Namen hierher bekommen. So soll es gehagelt haben, als König Och durch das heutige Dorf Hagel fuhr. Und in Regente soll er in einen Regenschauer gekommen sein.
Der Riese soll so groß gewesen sein, dass der Findling (ein großer Stein), der immer noch auf halben Wege nach Ahlhorn liegt, für ihn ein kleines Steinchen war, das mit dem Mehl in sein Brot eingebacken worden war und den er ausspie, als er ihm zwischen die Zähne kam.

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